Lesen Sie über die Idee der Friedenswallfahrtszone Strones - Döllersheim - Allentsteig im Buch.

Friedenswallfahrtszone
Allentsteig - Döllersheim - Strones

Seit mehr als 10 Jahren arbeitet der Internist Dr. Kurt F. Kastner für die Errichtung der Friedenswallfahrtszone Allentsteig - Döllersheim - Strones. Die Tafel befindet sich vor der  Ordination von Dr. Kastner in Allentsteig, Spitalstraße 1 (Foto März 2002)

Wallfahrtszone sorgt für Interesse
Aufarbeitung / Die Entwicklung von 1938 bis zur Jetztzeit soll zum Nachdenken anregen

Allentsteig / Das Interesse an der "Friedenswallfahrtszone Allentsteig-Döllersheim-Strones" wächst. Auslöser ist die geschnitzte Holztafel im Vorgarten Spitalstraße 1.

Täglich wird diese 1. Station der Friedenswallfahrtszone von Menschen aus der Stadt und auch fremden Besuchern betrachtet und gelesen. "Sie stimmt gerade in  unserer Zeit sehr nachdenklich. Man wird zum Weiterdenken angeleitet", meinte ein Besucher. Gerade das aber will Dr. F. K. Kastner durch die Aufarbeitung der  Geschichte aus dem 1938er-Jahr bis zur Jetztzeit erreichen.

Es wurde auch bereits eine Ansichtskarte zur Friedenswallfahrtszone aufgelegt, welche die Idee der Friedenswallfahrtszone weitertragen soll.
Auskunft: 02824-2310 oder Fax 02824-2320-4.

In: NÖN Zwettler Zeitung 28/2001, S. 23

1. Friedensgebet durch die Friedenswallfahrtszone, 26. Oktober 2001. H. König-Gunz, H. Binder, Elfriede Schiller und Frau Binder vor dem Marterl in Brugg, das sie eingerichtet haben

1. Friedensgebet durch die Friedenswallfahrtszone

Die Pfarre Allentsteig griff die oft sehr belächelte Idee einer Friedenswallfahrtszone von Allentsteig über Döllersheim nach Strones von Herrn Prim. Dr. Kurt F. Kastner  auf und lud zu einem Friedensgebet am 26. Oktober 2001 ein.

An diesem Friedensgebet mit 5 Kreuzwegstationen zum Thema Steine (Schlagles – Bürgerspital und Friedhofskreuz Döllersheim – Brugg – Strones) nahmen 50 Personen teil und waren tief beeindruckt.

Bei der 4. Station in Brugg wurde ein renoviertes Marien-Marterl (von Frau Elfriede Schiller mit Bekannten durchgeführt) und die gesamte Friedenswallfahrtszone gesegnet.

In Strones, der letzten Station, gab Herr Prim. Dr. Kurt F. Kastner einen sehr interessanten und hintergründigen geschichtlichen Überblick.

Eine junge Teilnehmerin schrieb:
Während der Segnung der Friedenswallfahrtszone musste ich mich immer wieder mit dem selben Gedanken herumschlagen: Warum immer wieder Unfrieden? Ich  fand leider keine Antwort, nur die Tatsache, dass viele Menschen von den tragischen Ereignissen nach 1938 kaum etwas gelernt haben.

Nach wie vor laden wir Steine unseres Lebens vor den Füßen anderer ab und glauben somit, Unklarheiten und Missverständnisse gelöst zu haben. Doch in  Wirklichkeit sind wir zu feige, aufeinander zuzugehen und Konflikte auf einer menschenwürdigen Basis zu lösen. Aus diesem Grund ist es spätestens jetzt an der  Zeit, aufzuwachen, unsere Herzen zu öffnen und für den Weltfrieden in allen Kulturen zu beten.

Dank der passenden Auswahl der Kreuzweggebete von Herrn Pfarrer Josef Nowak, in denen das Unverständnis der Mitmenschen gegenüber Christus zum Ausdruck  kam, fiel es mir nicht schwer, über meinen Weg und meine Steine nachzudenken. Auch gelang es mir, einen Bezug zur Gegenwart und der momentanen Weltsituation herzustellen....

Ich freue ich auf die nächste Friedenswallfahrt. (Katharina Kastner)
 

Das Gebet um Frieden darf nicht verstummen.

St. Ulrichsbote, Pfarrblatt der Pfarre Allentsteig, 28. Jahrgang,
Advent – Weihnachten – Neujahr Nr. 140/ 2001-2002

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Friedenszone

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